Archiv

Adventskonzerte 2011

 

Danke an alle, die zum großartigen Gelingen unserer diesjährigen Adventskonzerte beigetragen haben.

Die musikalische Leistung, die der Chor in diesem Jahr mit der Präsentation eines überaus anspruchsvollen Programms erbracht hat, wurde mir in vielen Gesprächen mit Konzertbesuchern bestätigt. Eingeschlossen in diesen Dank seien auch all diejenigen, die in die Organisation und Vorbereitung des Konzertes eingebunden waren, angefangen bei den Helfern an der Kasse und beim Sektausschank, den tatkräftigen Händen, die beim Podestaufbau geholfen haben, den Chordamen, die für die Tischdekoration und das leibliche Wohl der Besucher gesorgt haben, bis hin zu der reibungslosen Abwicklung des Kartenvorverkaufs.
Mein besonderer Dank gilt aber Granville Walker, der den Chor durch seine professionelle, unermüdlich freundliche und dadurch motivierende Vorbereitung auf dieses Konzert zu dieser musikalischen Leistungssteigerung geführt hat.
Last but not least seien die dem Chor mittlerweile schon freundschaftlich verbundene Mezzosopranistin Andrea Rieche und die Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker mit Dank und Anerkennung vor allem für ihre sensible Gestaltung der Dortmunder Erstaufführung der Vier Adventsgesänge von Granville Walker "Geh auf, o Sonn', mit deiner Pracht" erwähnt und natürlich auch der in der Bürgerhalle für Michael Hönes eingesprungene Simon Daubhäußer, der kurzfristig den Klavier- und Orgelpart übernommen hat.

Wolfgang Honsberg



Rundschreiben des GMD Jac van Steen an die Dortmunder Chöre, die beim Elgar-Projekt mitgewirkt haben


Liebe Chöre des Elgar-Projekts,

aufgrund der stadtpolitischen Ereignisse nach unseren gemeinsamen, wunderbaren Konzerten habe ich leider erst jetzt die Gelegenheit, mich bei Ihnen – den Sängern und Einstudierern – auf das Herzlichste für Ihren Einsatz und Ihre großartige Leistung bei der Aufführung von Elgars „Music Makers“ zu bedanken!

Auch unsere musikalischen Freunde aus Leeds haben ihren Aufenthalt in Dortmund nicht zuletzt auch aufgrund Ihrer Gastfreundlichkeit außerordentlich genossen. Lesen Sie selbst die von Valerie Middleton im Namen des Chores verfassten Dankesworte:

Thank you so very much for the truly marvellous musical experience that we shared with you. The warmth of the welcome that we were given by the Dortmund choirs and orchestra was overwhelming. It was a wonderful visit. Thank you also for arranging for us to sing in the beautiful Reinoldikirche and for all the help that you gave us in making our visit to Dortmund so memorable.

Nach der sehr erfolgreichen Konzertsaison u.a. mit unserem Brahms-Schwerpunkt und dem „War-Requiem“ war es für uns alle sicherlich ein weiterer Höhepunkt, dass wir gerade mit den „Music Makers“, DER Hymne auf die Kunst, eine furiose Spielzeitabrundung präsentieren konnten.

Lassen Sie uns in diesem Sinne die gute und positive Atmosphäre des 10. Philharmonischen Konzerts mitnehmen in das 1. Philharmonische Konzert „Apotheose!“ der neuen Saison. Herzlich lade ich Sie ein – diesmal als Publikum – am 13. oder 14. September im Konzerthaus den Werken von Strauss, Lutoslawski und dem „composer in focus“, Ludwig van Beethoven, und seiner großartigen 7. Sinfonie zu lauschen. Ich freue mich auf Sie!


Mit besten Grüßen,

Jac van Steen
Generalmusikdirektor



1979

Videos der ZDF-Ausstrahlung  des Mitschnitts von H. Berlioz "Grande Messe des Mortes" aus  der Dortmunder Westfalenhalle

YouTube - H. Berlioz - (4/13) Grande Messe des morts, Op. 5 ...

 

06.04.2006

Viva Verdi - 160 Jahre Dortmunder Musikverein

Höhepunkte aus Verdi-Opern zum Jubiläum

Anlässlich seines 160jährigen Bestehens lädt der Dortmunder Musikverein am 6. Mai 2006 (Samstag) um 20 Uhr zu einem ganz besonderen Chorkonzert ins Konzerthaus Dortmund. Der festliche Abend steht unter dem Motto „Viva Verdi". Das Programm präsentiert Höhepunkte aus den frühen Opern des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi (1813-1901).

Der Dortmunder Musikverein bereichert seit 160 Jahren das kulturelle Leben der Stadt. 1845 gegründet ist der Dortmunder Musikverein ein hoch angesehener musikalischer Botschafter Dortmunds in der Welt. „In seiner Geschichte hat der Musikverein u.a. mit so weltberühmten Komponisten und Musikern wie Franz Liszt und Richard Strauss zusammen gearbeitet", erläutert Dr. Günter Omlor, 1. Vorsitzender des Dortmunder Musikvereins.

„Viva Verdi" wird gestaltet vom Philharmonischen Chor des Musikvereins Dortmund und von den Dortmunder Philharmonikern unter der Gesamtleitung von Granville Walker. Als Solisten treten auf Charlae Olaker (Sopran), Charles Kim (Tenor), Aris Argiris (Bariton) und James Gower (Bass).

 

 

15.06.2008, WR

Bodo Harenberg für Verdienste ausgezeichnet

An einen ungewöhnlichen Ort lud der Dortmunder Musikverein zu seinem Konzert "Klangwelten des Sommers" ein: in die Kassenhalle der Dortmunder Volksbank.

 

Bodo Harenberg wurde für seine Verdienste ausgezeichnet. Foto: WR

Der hohe, moderne Raum erwies sich als akustisch günstiger Saal, der Chöre von Händel und Purcell wohlklingend zur Geltung brachte und sich für den Hauptanlass angemessen zeigte. Denn es wurde in diesem feierlichen Rahmen erstmals der Dr.-Gerhard-Kramer-Ehrenpreis für einen Dortmunder Bürger für besonderes Engagement im musisch-künstlerischen Bereich übergeben.

Bodo Harenberg erhielt ihn - die Witwe Kramers überreichte ihn und Kulturdezernent Jörg Stüdemann würdigte in einer Laudatio die vielen Verdienste Harenbergs für die Stadt. Neben seinen vielen beruflichen Initiativen hob Stüdemann vor allem seine ehrenamtlichen Aktivitäten hervor, u.a. die Schaffung eines Kulturzentrums im Harenberg City Center, das Mammut-Festival "The Next Generation", seine Arbeit bei der Dortmunder Tafel und als internationaler Vermittler nicht zuletzt als österreichischer Honorarkonsul.

Als erster Preisträger soll er eine Foto-Reihe von Menschen mit Verdiensten um die Stadt anführen, die im Konzerthaus aufgehängt werden soll. Harenberg bedankte sich und sprach den Wunsch aus, dass sich öffentliche und private Kultur in der Stadt weiterentwickeln und viele neue Initiativen entstehen mögen.

Granville Walker, der sein Programm mit seinem englischen Humor unterhaltsam moderierte, hatte seinen Chor hervorragend vorbereitet und gestaltete ausdrucksvoll und klangmächtig jene Barockmusik, die Freuden der Natur, der Liebe und der weltumspannenden Kunst schildert und die heilige Cäcilie als Schutzheilige der Musik besingt.

Als treuer Begleiter agierte das Orpheus Ensemble mit instrumentaler Klangfreude, als Solistin reihte sich die Sopranistin Suzana Ograjensek ein, gefühlsbetont in der Auslegung Händelscher Koloraturen und flexibel bei Purcells Lobpreis der Musik: "Eine Weile lang befreit uns die Musik von den Sorgen". (ME)

 

16.11.2008

Freude am Musizieren unterstützen

Von Silke Rathert

 

"Ihr Können und Ihre Freude am Musizieren haben wir schon bei den Proben kennen gelernt. Heute war es ein wahrer Genuss, sie zu erleben", lobte der Vorstand des Dortmunder Musikvereins e. V. die Preisträgerin des Dr.-Gerhard-Kramer-Förderpreises. In diesem Jahr war der Preis für Oboe ausgeschrieben. Samstag wurde er im Konzerthaus an die Japanerin Naomi Kanegae verliehen: 1983 in Kumamoto geboren, studierte sie zunächst Oboe an der Hochschule Osaka, um 2006 an die Musikhochschule Detmold zu wechseln. Während der Verleihung glänzte sie mit frischem und lebhaften Spiel als Solistin in Händels Oboenkonzert Nr. 3 in g-Moll ebenso wie in "Psalm 19 - Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes", einer Eigenkomposition Granville Walkers, dem Musikalischen Leiter.

Besonders quirlig gelang ihr Brittens "Solo für den Hirtengott Pan". Auch für Liselotte Panzer-Römp war dieses Solo der Höhepunkt des Programms: "Sie hat sehr musikalisch musiziert." Gemeinsam mit ihrem Ehemann Heinz Panzer - ehemaliger Solorepetitor sowie Dirigent am Dortmunder Musiktheater und 35 Jahre musikalischer Leiter des Musikvereins - erhielt sie den Ehrenpreis.

Der ehemalige Dezernent und Träger des Bundesverdienstkreuzes Erich Rüttel würdigte das Engagement der Eheleute besonders für die maßgebliche Beteiligung an der Initiierung und Organisation der beliebten Meister-Konzerte in der Westfalenhalle: "Sie sind ein Beispiel dafür, welche große Bedeutung ehrenamtliche Tätigkeit für das kulturelle Leben in Dortmund hat - und in Zukunft haben wird."

Ein stimmungsvoller, gelungener Abend unter der Leitung von Granville Walker als Dirigent wurde von Händels Orgelkonzert in g-Moll - mit Organist Michael Hönes - und Haydns "Salve Regina" abgerundet. Dieser Kirchenmusik und der Vertonung des Psalms verliehen der Philharmonische Chor und die Solisten Keiko Matsumoto (Sopran), Johanna Schoppa (Mezzo-Sopran), Tansel Akzeybek (Tenor) und Werner Bramer (Bass) heitere Leichtigkeit.

Der Förderpreis geht auf die Idee von Musikverein und Kulturdezernent Stüdemann 2005 zurück, als der Verein sein 160-jähriges Jubiläum feierte. Er erinnert an Dr. Kramer, der sich bis zu seinem Tod 2002 über 30 Jahre als Vereinsvorsitzender für das kulturelle Leben engagierte.